Rollen und Berechtigungen
Wie iglesio festlegt, wer was in eurer Kirche darf
Diese Seite erklärt, wie Rollen und Berechtigungen zusammenhängen, welche Rollen iglesio mitliefert und wo du sie änderst.
Jede Aktion in der App ist an eine Berechtigung geknüpft: eine Person ansehen, einen Anlass anlegen, ein Lied löschen. Eine Rolle bündelt mehrere Berechtigungen unter einem Namen. Jedes Mitglied bekommt eine oder mehrere Rollen, und daraus ergibt sich, was die Person sieht und tun kann.
Hintergrund
Viele Kirchen haben einen Mix aus fest Angestellten und Freiwilligen. Die fest Angestellten brauchen oft weitreichenden Zugriff auf Stammdaten. Freiwillige brauchen gerade genug, um ihre Aufgabe zu erledigen, ohne sensible Daten zu sehen. Ein einzelner Schalter zwischen Admin und Nicht-Admin reicht dafür nicht.
Deshalb sind Rollen in iglesio frei konfigurierbar. Du legst so viele an, wie du brauchst, mit genau den Rechten, die zur Aufgabe passen.
Was eine Berechtigung ist
Eine Berechtigung besteht aus zwei Teilen: einem Bereich und einer Stufe.
Die Bereiche entsprechen den Modulen der App: Personen, Anlässe, Lieder, Teams, Einstellungen und API-Schlüssel. Module, die noch nicht ausgeliefert sind, tauchen im Rollen-Raster nicht auf. Sie kommen dazu, sobald das Modul freigeschaltet ist.
Die vier Stufen bauen aufeinander auf. Wer eine höhere Stufe hat, hat die tieferen automatisch mit:
| Stufe | Was sie erlaubt |
|---|---|
| Lesen | Ansehen, sonst nichts. |
| Schreiben | Zusätzlich anlegen und bearbeiten. |
| Löschen | Zusätzlich löschen. |
| Verwalten | Alles im Bereich, inklusive Import, Export und Zusammenführen. |
Auf der Seite Einstellungen → Rollen steht bei jeder Kombination, was sie konkret erlaubt. Du musst dir also nichts merken.
Mitgelieferte Rollen
iglesio legt beim Einrichten vier Rollen an. Du kannst sie anpassen, löschen und eigene ergänzen.
| Rolle | Für wen | Was sie kann |
|---|---|---|
| Administrator | Pastor, Geschäftsführung | Vollzugriff auf alle Bereiche, inklusive Einstellungen, Mitglieder und Rollen. |
| Teamleiter | Worship-Leitung, Kids-Leitung | Teams vollständig verwalten. Anlässe und Lieder anlegen und bearbeiten. Personen ansehen. |
| Freiwilliger | Dienende im Anlass | Personen, Anlässe, Lieder und Teams ansehen. |
| Mitglied | Gemeindemitglied | Personen, Anlässe und Lieder ansehen. |
Wer eingeteilt ist, kann seine eigenen Einsätze immer zusagen oder absagen und sein eigenes Profil pflegen. Das hängt nicht an einer Rolle, sondern daran, dass es die eigenen Daten sind.
Wo Rollen liegen
Rollen und Zuweisungen liegen zusammen auf einer Seite unter Einstellungen → Rollen. Dort legst du Rollen an, hakst ihre Rechte an und weist sie euren Mitgliedern zu.
Die Seite gibt es nur in der Web-App. Rollen zu verwalten ist eine Aufgabe, die man am Schreibtisch erledigt, nicht am Handy zwischen zwei Terminen.
Beispiele
Worship-Leitung mit passenden Rechten
Sarah leitet den Worship-Bereich. Sie soll Anlässe planen, Lieder pflegen und ihr Team verwalten, aber keine Mitgliederdaten ändern.
- Öffne Einstellungen → Rollen und lege eine Rolle Worship-Leitung an.
- Hake an: Anlässe – Schreiben, Lieder – Schreiben, Teams – Verwalten, Personen – Lesen.
- Weise Sarah auf derselben Seite die neue Rolle zu.
Sarah sieht jetzt alles, was sie braucht, und kann weder Einstellungen noch sensible Personendaten ändern.
Freiwilliger ohne Verwaltungsrechte
Peter kommt neu ins Team. Er soll seine Einsätze sehen und sein Profil pflegen, sonst nichts.
Weise ihm die mitgelieferte Rolle Freiwilliger zu. Er meldet sich an, sieht seine Einsätze, sagt zu oder ab und bearbeitet sein Profil.
Kassier für ein späteres Modul
Kommt ein neues Modul dazu, erscheint es als weiterer Bereich im Raster. Dann legst du dafür eine passende Rolle an, etwa Kassier für Spenden.
Reichweite einer Rolle
Rollen gelten für die ganze Kirche. Wer Anlässe bearbeiten darf, darf das an allen Standorten. Standorte gibt es im Datenmodell (siehe Datenmodell), Rollen sind aber nicht an einen Standort gebunden.
Mehrere Rollen addieren sich. Wer Teamleiter und Freiwilliger hat, darf alles, was eine der beiden Rollen erlaubt. Eine zweite Rolle nimmt nie etwas weg.
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